Plantarfasziitis: Symptome, Therapie, Prognose (2022)

Kurzübersicht

  • Symptome: Fersenschmerzen (im Verlauf schlimmer werdend), morgendlicher Anlaufschmerz, Gangstörungen
  • Behandlung: Konservativ durch Entlastung, Kühlen, Schmerzmittel, kurzzeitig auh Kortison, Dehnübungen, Schuheinlagen, Schienen, Tapeverbände, Physiotherapie mit Massagen, extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT), Röntgenentzündungsbestrahlung, operativ mit offener Einkerbung
  • Prognose: Nach konservativer Behandlung oder Operation ist die Prognose meist gut. Eine Heilung ist innerhalb von sechs Monaten möglich, dauert mitunter auch ein bis zwei Jahre.
  • Diagnose: Körperliche Untersuchung mit Anamnese, Röntgen- und Ultraschalluntersuchung, Magnetresonanztomografie (MRT)
  • Ursachen: Überbelastung und Reizung der Plantarsehne (häufig beim Sport oder bei verkürzter Achilles-Sehne), Verletzungen
  • Vorbeugung: Passendes und stabilisierendes Schuhwerk, orthopädische Einlagen, Aufwärmen und Dehnübungen vor dem Sport, Dehnübungen nach dem Sport
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Was ist eine Plantarfasziitis?

Unter dem Begriff Plantarfasziitis verstehen Mediziner eine überlastungsbedingte Reizung und Entzündung der Sehnenplatte (Plantarfaszie) unter dem Fuss. Sie ist für Betroffene meist sehr belastend und schränkt sie in ihren alltäglichen Aktivitäten, besonders beim Laufen, stark ein. Frauen sind dabei häufiger betroffen als Männer.

Die Plantarfaszie entspringt an der unteren und vorderen Kante des Fersenbeins, dem sogenannten Fersenbeinhöcker (Tuber calcanei). Sie verbindet die Fusswurzel mit den Mittelfussknochen und Zehengrundgelenken. Alles gemeinsam formt das Fusslängsgewölbe.

Beim Abrollen des Fusses wird die Plantarfaszie durch den sogenannten Windenmechanismus (windlass effect), der die Kraftübertragung vom Vorfuss auf den Rückfuss gewährleistet, unter Spannung gesetzt. Die Faszie hat die Aufgabe, das Längsgewölbe zu spannen, den Rück- und Vorfuss auszurichten, Stösse zu absorbieren und passiv das Fussgewölbe zu heben.

Der Begriff Plantarfasziitis lehnt sich an den angloamerikanischen Begriff "plantar fasciitis" an. Bezogen auf die Erkrankung (Pathologie) und Anatomie entspricht das Beschwerdebild jedoch dem "heel pain syndrome", während die "plantar fasciitis" ein Krankheitsbild meint, das sich über dem zweiten Keilbein und Mittelfussknochen abspielt.

Fälschlicherweise findet sich häufiger der Begriff "Fersensporn". Ein Fersensporn ist jedoch ein knöcherner Vorsprung (Sporn) am Fersenbein (Calcaneus) im Ansatzbereich der Sehnenplatte der Fusssohle (Plantarfaszie). Häufig ist er ein Zufallsbefund bei einer seitlichen Röntgenaufnahme des Fusses. Er ist zwar mit der Plantarfasziitis assoziiert, nicht aber deren Auslöser und verursacht meist keine Beschwerden. Der Fersensporn löst also nicht die Fersenschmerzen aus, sondern die Plantarfasziitis.

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Was sind die Symptome bei Plantarfasziitis?

Der Beginn der Plantarfasziitis ist schleichend. Im Laufe der Zeit verschlimmern sich die Symptome allmählich, meist über Wochen oder Monate. Die Beschwerden, zu denen vor allem Fersenschmerzen (Calcaneodynie) gehören, treten anfangs nur bei Belastung, später auch morgens beim Aufstehen und in Ruhe auf. Betroffene berichten meist von brennenden oder ziehenden Schmerzen unter dem Fuss oder im Bereich der Ferse. Sie führen mitunter bis zur Gehunfähigkeit.

Ein Anzeichen für eine Plantarfasziitis ist ein Fersenschmerz unmittelbar nach dem Aufstehen (Anlaufschmerz), der nach kurzer Gehdauer wieder verschwindet. Auch beim Sport verspüren die Betroffenen zunächst zu Beginn der Belastung schmerzhafte Episoden, die sich mit zunehmendem Aufwärmen verringern. Gegen Ende des Trainings kehren die Symptome wieder zurück. Insbesondere Sprinten und Springen verstärken den Schmerz.

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Wie wird die Plantarfasziitis behandelt?

Die Plantarfasziitis ist eine der hartnäckigsten und frustrierendsten Sportverletzungen. Obwohl es viele konservative und operative Behandlungsmöglichkeiten gibt, entwickelt sich eine Plantarfasziitis häufiger – in bis zu 20 Prozent der Fälle – zu einer chronischen Belastung.

Konservative Behandlung

Um die Entzündung und die Schmerzen einer Plantarfasziitis zu verringern, besteht die Behandlung zunächst aus Entlastung oder Anpassung der sportlichen Bewegungsabläufe. Dabei analysiert der Arzt die Trainingsmethoden und -umstände, beispielsweise Bergläufe, Laufoberflächen aus Sand oder Geröll, plötzliche Trainingssteigerung, und schlägt bei Bedarf eine Änderung vor.

Dehnübungen: Für die Waden- und Fusssohlenmuskulatur sind Dehnungsübungen ein wesentlicher Bestandteil bei der konservativen Behandlung der Plantarfasziitis. In einer Studie haben sich bei 72 Prozent der Patienten die Symptome allein durch Dehnübungen gebessert.

Eine Dehnübung besteht beispielsweise darin, den Fuss über eine mit Eis gefüllte Flasche abzurollen. Die passive Beugung des Fusses mit einem Handtuch, welches um den Vorfuss gewickelt und Richtung Kopf gezogen wird, ist ebenfalls eine gute Dehnübung. Ärzte und Therapeuten empfehlen, die Dehnübungen etwa dreimal täglich für mindestens zehn Minuten zu wiederholen.

Schuheinlagen: Schuheinlagen, die das zur Körpermitte gerichtete Längsgewölbe abstützen und aufrichten und so die Faszien entlasten, wirken sich positiv aus. Nachtlagerungsschienen in Streckstellung des oberen Sprunggelenks helfen vor allem bei starken Schmerzen am Morgen.

Tapeverbände/Bandagen: Mithilfe von Tapes und Bandagen lassen sich der Fuss und das Fussgewölbe stabilisieren. Beides dämpft den Druck auf die Sehne beim Gehen und reduziert damit die Belastung und die Fersenschmerzen.

Physiotherapie: Spezielle Massagen wie Querfriktionsmassagen am Sehnenansatz sind zunächst unangenehm, helfen aber bei der Schmerzlinderung. Ebenso Teil der Therapie ist ein gezieltes Fussmuskeltraining.

Gewichtsreduktion: Übergewichtige Menschen neigen vermehrt zu Plantarfasziitis, da bei ihnen die plantare Sehne stärker belastet ist. Liegen eine Entzündung und zudem stärkeres Übergewicht vor, ist eine Gewichtsreduktion häufig Teil der Therapie.

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Medikamente: Medikamentös eignen sich nicht-steroidale Antirheumatika(NSAR). Die Injektionstherapie mit Kortison ist eine weitere Möglichkeit, dabei verschwinden mitunter bis zu 70 Prozent der Schmerzen. Allerdings setzen unter Umständen wiederholte Injektionen den Stoffwechsel des Sehnengewebes so stark herab, dass die Gefahr eines Risses ansteigt.

Extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT): Bei der extrakorporalen Stosswellentherapie werden über die Haut Ultraschallstosswellen in die verletzte Region gebracht. Die Methode hat wegen ihres guten Erfolgs in der physikalischen Therapie zur Bewegungsverbesserung und Schmerzreduktion zunehmend an Bedeutung gewonnen. Da die Behandlungskosten sehr hoch sind, behandeln Ärzte zunächst nur chronische und solche Fälle, die auf andere konservative Massnahmen nicht ansprechen.

Röntgenentzündungsbestrahlung: Auch die sogenannte Röntgenentzündungsbestrahlung setzen Mediziner bei konservativ erfolglos behandelter Plantarfasziitis ein. Etwa zwei Drittel der damit behandelten Patienten werden schmerzfrei. Nachteil ist jedoch die Strahlenbelastung.

Operative Behandlung durch Einkerbung

In seltenen Fällen, in denen trotz konservativer Massnahmen nach sechs Monaten noch keine Besserung eingetreten ist, ziehen Ärzte eine Operation in Betracht. Dies bleibt in der Regel den Fällen vorbehalten, die auf konservative Behandlungsversuche nicht ansprechen – etwa fünf Prozent aller Erkrankten mit Plantarfasziitis werden operiert.

Die offene Einkerbung ist das Standardverfahren der operativen Therapie der Plantarfasziitis. Dabei wird über einen kurzen, schrägen Hautschnitt über dem Punkt an der Fusssohle, an dem der Druckschmerz am stärksten ist, die Plantarfaszie am Ursprung eingekerbt. Das reduziert unmittelbar die Spannung in der Sehne. Ausserdem lassen sich so schmerzhafte Vernarbungen vermeiden. Liegt ein Fersensporn vor, lässt sich dieser zudem an seiner Basis abtragen.

Nach der Operation tragen Betroffene für etwa zwei Tage eine Unterschenkelfussschiene. Danach ist es wichtig, in den ersten Tagen eine vorsichtige Teilbelastung einzusetzen, wobei spezielle Einlagen der zusätzlichen Entlastung dienen. Erforderlich ist zudem eine Physiotherapie mit gezieltem Kräftigungs- und Dehnungsprogramm für die Fussmuskeln.

Nach der sechsten postoperativen Woche ist es möglich, langsam die Laufbelastung zu steigern, wobei zunächst nur leichtes Ausdauertraining zu empfehlen ist. Vor der zehnten bis zwölften Woche nach der Operation ist von Sprungbelastungen noch nachdrücklich abzuraten. Die gesamte Heilung dauert mindestens zwölf Wochen, in Einzelfällen sogar bis zu einem Jahr.

Eine endoskopische Behandlung ist ebenso möglich. Die Heilungsdauer ist dann in der Regel kürzer.

Komplikationen der Operation

Als Komplikation bleiben beispielsweise die Schmerzen nach einer Operation bestehen oder wandern auf den Mittelfuss. Dies passiert, wenn die komplette Plantarfaszie durchtrennt wurde, da sich die Verspannung der Längswölbung verändert hat. Wie bei jeder Operation sind allgemeine Operationsrisiken wie oberflächliche oder tiefe Infektionen, schmerzende Narben oder tiefe Venenthrombosen nicht auszuschliessen.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten

Als Hausmittel, die bei einer Plantarfasziitis helfen, gelten Schmerzsalben. Sie sind beispielsweise in der Drogerie erhältlich und beinhalten Wirkstoffe wie Arnika. Dieses Kraut aus den Blüten der Alpenblume soll schmerz- und entzündungslindernd wirken. Anzumerken ist, dass diese Salben Wirkstoffe in geringer Konzentration enthalten und eine Wirkung nicht eindeutig medizinisch nachgewiesen ist.

Ähnliches gilt für alternative Arzneimittel mit Rizinusöl oder Capsaicin. Rizinusöl regt insbesondere die Bildung von Kollagen an und soll so unter anderem die Struktur von Sehnen stärken. Ausserdem wirkt es entzündungshemmend. Capsaicin ist als Schmerzmittel in Form von Pflastern und Salben gerade im Sport weit verbreitet.

Kälte wirkt bis zu einem gewissen Grad ebenfalls gegen Schmerzen und reduziert das Brennen in der Fusssohle. Ärzte raten daher, bei akuten Fersenschmerzen den Fuss zu kühlen. Dazu eignen sich Kühlkissen (Cool-Packs)oder Quarkwickel.

Wärme ist ein ebenso hilfreiches Mittel gegen Fersenschmerzen. Sie regt, ähnlich wie Kälte, die Durchblutung an und stimuliert so die Selbstheilungskräfte des Körpers. Aber sie sorgt auch für Entspannung und lockert verhärtetes Gewebe. Massagen mit erwärmten, hautschonenden Ölen eignen sich daher gut als unterstützende Massnahme in der Therapie einer Plantarfasziitis und lassen sich zu Hause durchführen.

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Alternativ finden sich in der Homöopathie Ansätze zur Behandlung einer Plantarfasziitis. Die Therapie gilt als ganzheitlich und bezieht beispielsweise die Ernährung der betroffenen Person mit ein. Hierbei empfiehlt sich, einen auf Homöopathie spezialisierten Mediziner aufzusuchen.

Hausmittel und Homöopathie haben ihre Grenzen. Wenn die Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen, nicht besser oder sogar schlimmer werden, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.

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Wie sehen Heilungschancen bei Plantarfasziitis aus?

Beim Grossteil der Betroffenen mit Plantarfasziitis sind konservative Behandlungsmethoden erfolgreich und eine Heilung in 80 bis 90 Prozent der Fälle möglich. Der Krankheitsverlauf beziehungsweise Heilungsprozess ist jedoch oft langwierig und dauert ein bis zwei Jahre. Ärzte raten Sportlern, ihre Belastung während dieser Zeit stark einzuschränken. Nach einer operativen Behandlung geben etwa neun von zehn Patienten, auch Sportler, eine Besserung ihrer Beschwerden um 80 Prozent an.

Wie stellt man eine Plantarfasziitis fest?

Bei Verdacht auf Plantarfasziitis sind Hausärzte oder Fachärzte für Orthopädie die ersten Ansprechpartner. Die Plantarfasziitis hat eine charakteristische Krankengeschichte (Anamnese), wodurch die Diagnose schnell zu stellen ist. Typische Fragen des Arztes beim Anamnesegespräch sind:

  • Haben Sie sich akut am Fuss verletzt?
  • Schmerzt es unter der Ferse bei Belastung?
  • Wann treten die Schmerzen auf? Bei welchen Bewegungen?
  • Wann sind die Schmerzen am stärksten? Wann lassen sie nach?
  • Wohin strahlen die Schmerzen aus?

Bei der Untersuchung gibt der Betroffene meist einen lokalisierten Druckschmerz unter der Ferse am Ansatz der Faszie an. Bei einer Ruptur würde sich ein Bluterguss an der Fusssohle mit Druckschmerz zeigen.

Treten die Beschwerden akut auf, handelt es sich wahrscheinlich um eine Zerrung oder in seltenen Fällen einen (An-)Riss der Plantarsehne. Der Betroffene gibt an, dass schmerzbedingt weitere Belastung und Laufen nicht mehr möglich waren. Die Beschwerden verschlimmerten sich hingegen noch. Manchmal geben eine Schwellung oder ein Hämatom einen Hinweis auf andere Verletzungen wie Frakturen, Muskelverletzungen oder einen Riss.

Bildgebende Diagnostik

Zur näheren Diagnostik der Plantarfasziitis ziehen Ärzte neben dem Röntgen das Ultraschall und die Magnetresonanztomografie (MRT) heran.

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Röntgen

Bei seitlichen Röntgenaufnahmen zeigen etwa 50 Prozent der Betroffenen mit Plantarfasziitis einen Fersensporn. Dies ist jedoch kein diagnostisches Kriterium und kommt bei etwa 25 Prozent der Bevölkerung vor. Um eine Rückfussfehlstellung auszuschliessen, machen Ärzte Röntgenaufnahmen des Fusses in drei Ebenen.

Ultraschall

Im Ultraschall sieht der Arzt bei Plantarfasziitis im Längsschnitt eine verdickte Plantarfaszie. Die Plantarfaszie hat bei einem Gesunden eine Dicke von drei bis vier Millimetern, während bei einer Plantarfasziitis die Faszienschichten oft auf sieben bis zehn Millimeter verdickt sind.

Magnetresonanztomografie

Mithilfe der Magnetresonanztomografie (MRT) macht der Arzt genaue Schnittbilder des Fusses. Für eine bessere Beurteilung setzt der Arzt meist ein Kontrastmittel ein, das er über die Vene ins Blut spritzt. Mit dem MRT lassen sich die exakte Lokalisation und das Ausmass der Entzündung ausmachen. Besonders vor einer Operation ist der Einsatz der MRT sinnvoll, auch um mögliche Frakturen, Teilfrakturen, Sehnen-Abnormitäten und Knochenkontusionen nicht zu übersehen.

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Wodurch kommt es zur Plantarfasziitis?

Die Plantarfasziitis entsteht wesentlich durch Überlastung der Plantarfaszie. Diese entsteht oft im Zusammenhang mit Sport, vor allem beim Laufen oder Springen. Die Plantarfasziitis kommt im vierten und fünften Lebensjahrzehnt besonders häufig vor, was vermutlich mit dem altersbedingten Verschleiss zusammenhängt. Etwa zehn Prozent aller Sportler in den Laufdisziplinen sind von der Plantarfasziitis betroffen. Weitere Risikosportarten sind Basketball, Tennis, Fussball und Tanzen. Dabei gibt es keinen Zusammenhang zwischen Trainingsdauer und Häufigkeit der Beschwerden.

Entzündet sich die Faszie am Ansatz (Insertionstendinopathie) durch übermässige Belastung, treten entsprechende Beschwerden auf. Eine übermässige Beanspruchung ist beispielsweise durch eine verkürzte Achillessehne bedingt. Schleimbeutelentzündungen (Bursitiden) im Bereich des Plantarfaszienansatzes verursachen ebenso Schmerzen in diesem Bereich.

Des Weiteren sind Verletzungen mitunter die Ursache einer Plantarfasziitis. Schon kleinste Veränderungen rufen manchmal Verletzungen der Kollagenfasern hervor und führen so zu einer chronischen Entzündung. Patienten geben beispielsweise an, mit der Ferse beim Überqueren der Strasse an der Strassenkante hängengeblieben zu sein.

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Lässt sich einer Plantarfasziitis vorbeugen?

Da eine Plantarfasziitis meist auf eine Überbelastung einer eher untrainierten Muskulatur und der entsprechenden Sehne zurückgeht, raten Mediziner gerade Sportlern, die Muskeln vor dem Sport immer gut aufzuwärmen. Gedehnte Muskeln und Sehnen neigen weniger dazu, zu entzünden oder zu reissen. Vorbeugend helfen Dehnübungen sowohl vor als auch nach dem Sport. Das gilt auch für Aktivitäten, bei denen Personen viel laufen oder springen – ob beruflich oder in der Freizeit.

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Wichtig sind auch die richtigen Schuhe. Durch das Tragen von Schuhen mit gutem Halt und guter Dämpfung lässt sich eine Entzündung der Plantarsehne vermeiden.

Um einer erneuten Plantarfasziitis vorzubeugen, ist es ratsam, nach einer erfolgreichen Behandlung dauerhaft spezielle Einlagen (Orthesen) in den Schuhen oder Tapes zur Stabilisierung zu verwenden. Übergewichtigen Personen raten Ärzte ausserdem zu einer Gewichtsreduktion.

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Author: Cheryll Lueilwitz

Last Updated: 08/05/2022

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