Plantarfasziitis • Was hilft? (2022)

Eine Plantarfasziitis ist eine schmerzhafte Entzündung der Sehnenplatte, die von der Ferse zum vorderen Fußballen verläuft (Plantarfaszie). Welche Symptome und Ursachen hat die Plantarsehnenentzündung? Steckt immer ein Fersensporn dahinter? Und welche Therapie lindert die Schmerzen am effektivsten?

Plantarfasziitis • Was hilft? (1)
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Eine Plantarfasziitis (auch Plantarsehnenentzündung, Plantarfasziosis, Plantarfasziopathie oder Fasciitis plantaris genannt) ist eine schmerzhafte, in der Regel einseitig auftretende und chronische Entzündung der Plantarfaszie.

Die Plantarfaszie ist eine aus festem Fasziengewebe (Bindegewebe) bestehende Sehnenplatte der Fußsohle, die Zehen, Mittelfußknochen und Fersenbein miteinander verbindet und das Fußlängsgewölbe stützt. Zudem sorgt die Plantarfaszie beim Gehen für Stabilität, weil in ihr zahlreiche Orientierung gebende Nerven enden. Schätzungen zufolge gehen rund 80 Prozent aller Fersenschmerzen auf eine Plantarfasziitis zurück.

Die Erkrankung gilt als weit verbreitet, es gibt aber keine zuverlässigen Zahlen zur Häufigkeit. Experten schätzen, dass etwa jeder zehnte Mensch im Laufe seines Lebens mindestens einmal unter entzündungsbedingten Schmerzen in der Ferse leidet. Besonders häufig betroffen sind Personen zwischen 45 und 65 Jahren. Grundsätzlich kann eine Plantarfasziitis aber in jedem Lebensalter auftreten. Frauen sind anfälliger als Männer.

Im Überblick:

  • Ursachen und Risikofaktoren
  • Symptome
  • Diagnose
  • Was hilft?
  • Hausmittel
  • Wann operieren?
  • Verlauf
  • Vorbeugung

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Ursachen und Risikofaktoren einer Plantarfasziitis

Oft führt eine Kombination verschiedener Faktoren zu einer Entzündung der Plantarfaszie, weshalb Fachleute von einer multifaktoriellen Entstehung sprechen. Auslöser ist in aller Regel eine Überlastung beziehungsweise Reizung der Plantarsehne.

Die wichtigsten Risikofaktoren sind:

  • Übergewicht/Adipositas (Body-Mass-Index/BMI > 27)
  • eine verkürzte Wadenmuskulatur (Achillessehne), die anatomisch bedingt mit einer verstärkten Anspannung der Plantarsehne einhergeht
  • verschiedene Fußfehlstellungen (zum Beispiel Hohl-, Senk- oder Plattfüße)
  • unterschiedliche Beinlängen (Beckenschiefstand)
  • muskuläre Dysbalancen (zum Beispiel in Hüft-, Lendenwirbelsäulen-, Kniegelenks- oder Rumpfmuskulatur)
  • kleinere Unfälle (zum Beispiel Prellungen im Fersenbereich)
  • Schleimbeutelentzündungen im Bereich des Plantarfaszienansatzes
  • eine stehende berufliche Tätigkeit
  • ein starkes Laufaufkommen
  • zuenge Schuhe oder häufiges Tragen von High Heels
  • eine unzureichend ausgebildete Fußmuskulatur

Auch ein Fersensporn (Kalkaneussporn) kommt als Ursache für eine Plantarfasziitis in Betracht. Es handelt sich dabei um einen dornartigen Knochenauswuchs (Kalkablagerung) im Bereich der Fußsohle (plantar) oder am Ansatz der Achillessehne (dorsal/kranial), der in der Regel durch eine jahrelange Überlastung des jeweiligen Areals entsteht und im umliegenden Gewebe Risse und Entzündungen auslösen kann. Neuere Studien kommen allerdings zu dem Schluss, dass ein Fersensporn häufiger die Folge einer Plantarsehnenentzündung ist als ihre Ursache.

Oft ist eine Plantarfasziitis durch eine starke sportliche Belastung bedingt. Als Risikosportarten gelten alle Laufdisziplinen (Sprint, Mittelstrecken- sowie Langstreckenlauf), Basketball, Fußball, Tanzen und Tennis.

Welche Symptome sind kennzeichnend für eine Plantarfasziitis?

Typisch für eine Entzündung der Plantarfaszie sind starke (oft als stechend beschriebene) Fersenschmerzen im Fuß, die zunächst vorrangig bei den ersten Schritten direkt nach dem Aufstehen beziehungsweise allgemein bei der ersten Belastung der Sehne nach einer längeren Inaktivität (Anlaufschmerzen) auftreten. Im fortgeschrittenen Stadium der Entzündung strahlen die Schmerzen oft in die gesamte Fußsohle und zur Achillessehne hin aus oder können auch im Liegen deutlich zu spüren sein. Viele Betroffene können den entzündeten Fuß schwer anziehen.

Sportler registrieren die Fersenschmerzen klassischerweise vorrangig beim Aufwärmen. Im Laufe des weiteren Trainings werden die Beschwerden dann schwächer oder klingen vollständig ab. Intensive Sprints und Sprünge beziehungsweise eine durchgängig starke Belastung des Fußes können die Beschwerden reaktivieren. Wird die Ferse weiterhin stark belastet, nehmen in der Regel auch die Schmerzen zu.

(Video) So wirst du Plantar Fasziitis los (Nie wieder Schmerzen an der Ferse)

Die wichtigsten Differenzialdiagnosen (andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen) zur Plantarfasziitis sind:

  • Arthrose im Sprunggelenk
  • Morbus Reiter (Reiter-Syndrom)
  • Morbus Bechterew(Spondylitis ankylosans)
  • rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis)
  • Knochenbrüche (Frakturen)
  • Weichteilabszesse (vor allem bei einer Vorerkrankung wie Diabetes mellitus)
  • Tumoren im Fußbereich

Wie wird die Plantarfasziitis diagnostiziert?

Bei unklaren Schmerzen im Fersenbereich oder bei einem konkreten Verdacht auf eine Plantarsehnenentzündung ist der Orthopäde der geeignete Ansprechpartner. Anhand einer gründlichen Anamnese und einer klinischen Untersuchung kann er die Diagnose Plantarfasziitis in der Regel rasch und häufig sogar ohne Zuhilfenahme bildgebender Verfahren stellen.

Bei der Anamnese fragt der Arzt beispielsweise nach Art, Auftreten und Lage der Schmerzen sowie nach Krankheitsverlauf, Vorerkrankungen und regelmäßiger sportlicher/beruflicher Belastung der Ferse.

Die klinische Untersuchung bei Fersenschmerzen umfasst zunächst eine Tastuntersuchung (Palpation): Verstärken sich die Beschwerden durch das Abtasten beziehungsweise Drücken des Plantarfaszien-Ansatzes an der Ferse, so weist dies auf eine Plantarfasziitis hin.

Zum Aufspüren bestimmter Fußdeformitäten oder einer verkürzten Wadenmuskulatur eignet sich der sogenannte Silfverskjöld-Test, benannt nach seinem Erstbeschreiber, dem schwedischen Orthopäden und Chirurg Nils Silfversköld: Dabei wird der aktive und passive Bewegungsspielraum des Fußes im Sprunggelenk in Richtung Fußrücken (Dorsalextension) bei gestrecktem sowie im rechten Winkel gebeugtem Knie überprüft.

Eine Röntgenaufnahme des Fußes wird meist nur dann angefertigt, wenn die Fersenschmerzen trotz längerfristiger konservativer Therapie weiterhin auftreten. Auf ihr sind beispielsweise Fersensporne oder Bindegewebsverkalkungen und -verdickungen deutlich erkennbar. Die Zuhilfenahme weiterer bildgebender Verfahren wie Ultraschall (Sonografie), Magnetresonanztomograpfe (MRT) oder Skelettszintigrafie ist im Rahmen der Diagnostik ebenfalls möglich, ihre Notwendigkeit aber unter Fachärzten umstritten.


Was hilft gegen eine Plantarfasziitis?

In vielen medizinischen Publikationen wird berichtet, dass die Fersenschmerzen unabhängig von der Therapie innerhalb eines Jahres zurückgehen oder ganz verschwinden. Diese These ist jedoch bislang nicht durch wissenschaftliche Studien untermauert. Fest steht, dass bei mehr als 90 Prozent aller Betroffenen konservative Behandlungsansätze innerhalb eines halben Jahres gut anschlagen. Dazu zählen:

Medikamentöse Therapien:

Bei einer akuten, schmerzhaften Plantarfasziitis erfolgt in der Regel die (orale) Gabe nicht steroidaler Antirheumatika (NSAR): Schmerzmittel mit Arzneistoffen wie Acetylsalicylsäure, Arylpropionsäurederivate (beispielsweise Ibuprofen) oder Arylessigsäurederivate (etwa Diclofenac), die parallel entzündungshemmend wirken. Auch lokal aufgetragene Salben oder Gels mit Ibuprofen oder Diclofenac können gegen Fersenschmerzen helfen, sind jedoch aufgrund ihrer geringen Eindringtiefe weniger wirksam als Tabletten. Entsprechende Gels haben gleichzeitig einen abschwellenden und entzündungshemmenden Kühleffekt.

Das Einspritzen eines örtlichen Betäubungsmittels in den schmerzenden Fersenbereich kann ebenfalls zu einer vorübergehenden Beschwerdefreiheit führen. Viele Betroffene machen auch positive Erfahrungen mit Kortisonspritzen (Glucocorticoid-Injektionen). Da das entzündungshemmende Steroidhormon aber Nebenwirkungen wie zum Beispiel einen Schwund (Atrophie) des plantaren Fettpolsters oder Sehnenrisse (Rupturen) haben kann, sollten nach Expertenmeinung maximal zwei bis drei Glucocorticoid-Injektionen verabreicht werden.

Bislang wenig erforscht sind neuere medikamentöse Behandlungsmethoden wie die Injektion von Botulinumtoxin (Botox) oder Platelet-Rich-Plasma (PRP) – patienteneigenes Blutplasma, das mit Blutplättchen angereichert wird und deshalb hoch konzentrierte Wachstumsfaktoren zur Wundheilung enthalten soll.

Entlastende Therapien:

In diese Kategorie fallen alle Maßnahmen, die die chronische Überlastung der Plantarfaszie reduzieren, zum Beispiel:

  • Gewichtsabnahme bei Betroffenen mit Präadipositas oder Adipositas

  • regelmäßiges Hochlagern des betroffenen Fußes

  • Versorgung mit individuell angepassten, korrigierenden Schuheinlagen, mit denen das Fußlängsgewölbe bei vorliegenden Deformitäten gestützt wird (Druckminderung)

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  • das (längerfristige) Tragen einer sogenannten Nachtschiene (Orthese), mit deren Hilfe die Fußspitze Richtung Schienbein gestreckt wird, kann die Sehnenplatte dehnen und den Heilungsprozess beschleunigen

  • Reduktion von sportlichen Aktivitäten, bei denen eine Überlastung der Plantarfaszie wahrscheinlich ist

  • Training ausschließlich im schmerzfreien Intervall

  • die Wahl passender, gut gepolsterter Schuhe für jeden Sport/jede Aktivität

  • wechselnde Positionen bei stehender beruflicher Tätigkeit

Stimulierende Therapien:

Empfohlen werden regelmäßige Dehnübungen (Stretching) und isometrisches Training für Wadenmuskulatur und Plantarfaszie. Studien zufolge können damit sowohl kurz- als auch langfristig gute Erfolge (bis hin zur vollständigen Schmerzfreiheit) erzielt werden. Sinnvoll ist eine professionelle Anleitung durch einen spezialisierten Physiotherapeuten. Dasselbe gilt für Übungen zur Kräftigung der Fußmuskulatur. Regelmäßiges Kühlen des schmerzenden Gewebes kann die Entzündung ebenfalls effektiv lindern.

Eine niedrig dosierte Röntgen-Bestrahlung (Low-dose-Radiotherapie) soll unter anderem die Durchblutung des entzündeten Gewebes fördern und so gegen Entzündung und Schmerzen helfen. Langzeitfolgen der Bestrahlung über einen Zeitraum von mehr als acht Jahren sind jedoch bislang nicht untersucht worden.

Das Verfahren der extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT), bei der mithilfe einer Schallsonde elektromagnetisch erzeugte, präzise ausgerichtete Druckwellen schmerzhafte Ablagerungen wie beispielsweise einen Fersensporn zerstören, kann eine weitere Therapieoption darstellen.

(Dry) Needling ist eine aus der Physiotherapie stammende Methode, bei der feine Nadeln in die Fußsohle gesetzt und dann leicht bewegt werden, um eine Reaktion im Muskel auszulösen. Diese Behandlungsoption wird von einigen Patienten als schmerzhaft wahrgenommen.

Auch Eigenanwendungen wie durchblutungsfördernde Fuß- und Fersenmassagen, Akupressur oder Tapen (Anleitungen gibt es online) können guttun und die Schmerzen lindern.

Kinesio Tapes: Typische Anwendungen

Hausmittel bei Plantarfasziitis

Gegen Entzündungen in der Ferse werden verschiedene Hausmittel empfohlen, deren Wirkung jedoch nicht wissenschaftlich belegt ist, zum Beispiel:

  • Fußbäder oder Umschläge mit Apfelessig: eine halbe Tasse Apfelessig in eine kleine Wanne mit warmem Wasser geben, Füße für fünf bis zehn Minuten darin baden; Baumwolltuch in Essig-Wasser-Gemisch tränken, auswringen, um den schmerzenden Fuß wickeln.

    (Video) Fersensporn - In 4 Schritten Schmerzen einfach loswerden / Plantarfasziitis

  • Backpulver-Wickel: einen halben Teelöffel Backpulver mit Wasser zu einer dickflüssigen Paste rühren, auf das schmerzhafte Areal geben, Baumwolltuch darüber legen.

  • Quarkumschläge: kalten Magerquark dick auf die schmerzenden Stellen geben, mit einem Küchentuch abdecken und ein Baumwolltuch darum wickeln, mindestens 20 Minuten einwirken lassen, mit kühlem Wasser abspülen.

  • Einreibung mit Murmeltierfett (Apotheke): Salbe mehrmals täglich auf die schmerzende Stelle massieren.

  • Homöopathie bei Plantarfasziitis: Homöopathen empfehlen gegen eine Entzündung der Plantarsehe zum Beispiel die kombinierte Einnahme von Symphytum officinale C200 und Rhus toxicodendron C30.

Wann ist eine Operation zur Entlastung der Plantarfaszie nötig?

Insgesamt muss bei einer Plantarfasziitis nur sehr selten operiert werden, weil multimodale konservative Therapien in der Regel gut wirken. Halten die Fersenschmerzen trotz konservativer Behandlung und diagnostischem Ausschluss anderer Ursachen länger als zwölf Monate an und schränken die Lebensqualität deutlich ein, so sollten Betroffene gemeinsam mit ihrem Orthopäden abwägen, ob ein chirurgischer Eingriff sinnvoll sein könnte. Eine medizinische Zweitmeinung kann in diesem Fall hilfreich sein.

Durchgeführt wird eine Operation bei etwa einem von 100 Menschen mit Plantarfasziitis. Der Eingriff ist allerdings keine Garantie für dauerhafte Beschwerdefreiheit: Untersuchungen zufolge sind etwa 70 bis 90 Prozent aller operierten Patienten zufrieden mit dem Ergebnis.

Es gibt unterschiedliche OP-Techniken zur Eindämmung von Fersenschmerzen. Ein mögliches Verfahren ist die Fasziotomie, die eine teilweise Auftrennung der entzündeten Sehne umfasst. Ziel ist es, den unter Druck stehenden Teil der Plantarfaszie direkt am Fersenknochen zu entlasten, weil das Gewebe hier bei hartnäckigen Entzündungen oft abnormal verdickt, verkalkt, vernarbt, versteift oder angerissen ist.

Eine Fasziotomie kann heute arthroskopisch über kleine Schnitte unter Einsatz eines Endoskops sowie eines winzigen Schneidinstruments durchgeführt werden (Schlüssellochtechnologie). Das minimalinvasive Verfahren soll im Vergleich zu einem offenen Eingriff zu einer schnelleren Genesung führen: Studien zufolge können endoskopisch operierte Patienten mit Plantarfasziitis deutlich früher wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Ein weiteres mögliches Operationsverfahren ist die entlastende Mobilisierung des (eventuell verkürzten) Wadenmuskels (Musculus gastrocnemius) durch eine Einkerbung dieser Muskelfaszie. Gegebenenfalls kann dieser Eingriff mit einer Fasziotomie kombiniert werden.

Ein Fersensporn muss in der Regel nicht chirurgisch entfernt werden. Ist er jedoch so ausgeprägt und verortet, dass er dem umgebenden Gewebe tatsächlich schmerzhafte Schäden zufügt, kann er endoskopisch abgetragen werden.

Aufgrund der hohen Verletzungsgefahr sollten alle entsprechenden Eingriffe nur von hoch spezialisierten Fuß- und Sprunggelenkschirurgen durchgeführt werden.

Wie verläuft eine Plantarfasziitis typischerweise?

Fachärzte sprechen von einem „schleichenden Charakter“ der Entzündung: Der Schmerz in der Ferse tritt zunächst nur sporadisch auf und verschwindet in Ruhephasen wieder. Bei gleichbleibender Belastung beziehungsweise Reizung der Plantarsehne treten die Beschwerden jedoch häufiger und in zunehmender Intensität auf.

Da Menschen mit Fersenschmerzen beim Gehen häufig auf andere Positionen ausweichen – also statt mit der Ferse zum Beispiel mit der Fußseite auftreten oder auf Zehenspitzen laufen (Entlastungshinken) – können durch eine chronische Plantarfasziitis auf Dauer weitere Körperbereiche wie Wirbelsäule, Knie, Hüfte oder Sprunggelenke überlastet und/oder geschädigt werden. Durch die Schonhaltung kommt es langfristig zu starken und ebenfalls schmerzhaften muskulären Verspannungen. Unbehandelt kann eine Plantarsehnenentzündung die Bewegungsfähigkeit gefährden.

Die Prognose bei einer Plantarfasziitis ist grundsätzlich sehr gut, da Maßnahmen wie Entlastung, Kühlen, Umschläge und weitere Hausmittel sowie konservative medizinische Therapien die Entzündung effektiv lindern, bis sie schließlich ganz verschwindet.

Falls eine Operation nötig wird, kann die Nachsorge je nach chirurgischem Verfahren lange dauern: Das Gewebe muss vier bis sechs Wochen lang geschützt und geschont werden, das heißt, der Fuß sollte möglichst ruhig gestellt und nicht belastet werden. In der Regel verordnet der behandelnde Arzt im Anschluss eine schrittweise Wiederbelastung und -bewegung, die physiotherapeutisch begleitet wird. Bis zur vollständigen Erholung des Fußes nach dem Eingriff vergehen im Schnitt sechs bis zwölf Monate.

Wie lange der Patient nach einer entsprechenden Operation krankgeschrieben ist, hängt von Heilungsverlauf und Beruf ab. Dasselbe gilt für eine Krankschreibung bei einer konservativ behandelten Plantarfasziitis. Sitzende Tätigkeiten können in der Regel deutlich schneller wieder aufgenommen werden als stehende oder körperlich anspruchsvolle Jobs.

(Video) Plantarfasziitis: Was ist das und was hilft dagegen?

Wie lässt sich einer Plantarfasziitis vorbeugen?

Da eine Entzündung der Plantarsehne in der Regel durch eine Überlastung entsteht, lässt sich das Erkrankungsrisiko durch die folgenden präventiven Maßnahmen deutlich senken:

  • Der BMI sollte im Normalbereich liegen. Bei Präadipositas oder Adipositas ist eine Gewichtsreduktion empfehlenswert.

  • Der gesamte Fuß sollte gut durchblutet sein. Sinnvoll sind deshalb neben regelmäßiger Bewegung und muskulärem Training auch Fußmassagen (beispielsweise mithilfe eines Igelballs oder einer Faszienrolle) und Kaltwasserreize (Kneippsche Anwendungen).

  • Auf Zigaretten sollte unbedingt verzichtet werden, weil Rauchen die Blutgefäße verengt und die Sauerstoffversorgung des Gewebes hemmt.

  • Zur Entlastung der Füße sollten diese bei muskulärer Erschöpfung hochgelagert werden.

  • Hornhautschwielen an Ferse und Fußsohle können durch pflegende Fußbäder, aufweichende Cremes und notfalls podologisches Entfernen der Hornhaut vorgebeugt werden. Bei Problemfüßen ist eine regelmäßige medizinische Fußpflege empfehlenswert.

  • Schuhe für Beruf und Freizeit sollten flach und bequem (gut gepolstert) sein und häufiger gewechselt werden.

  • Bei stehender Tätigkeit empfiehlt sich das häufige Wechseln der Standposition.

  • Freizeitsportler, die zu Sehnenproblemen neigen, sollten Risikosportarten wie Laufen, Tennis, Tanzen, Basketball und Fußball meiden und auf Alternativen wie Radfahren und Schwimmen ausweichen, da dabei kein/wenig Druck auf Ferse und Fußsohle ausgeübt wird.

  • Grundsätzlich sollte beim Sport individuell angepasstes Spezialschuhwerk getragen werden (viele Fachgeschäfte bieten Fuß- und Laufanalysen an).

  • Besonders in Laufdisziplinen sollte auf eine langsame Steigerung des Trainings geachtet werden, da sonst schnell Überlastungssituationen eintreten.

  • Regelmäßige Dehn- und Kräftigungsübungen für Muskeln und Sehnen halten die Füße robust und gesund und beugen einer Plantarfasziitis effektiv vor.

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Die Plantarfasziitis ist eine der hartnäckigsten und frustrierendsten Sportverletzungen.. Um die Entzündung und die Schmerzen einer Plantarfasziitis zu verringern, besteht die Behandlung zunächst aus Entlastung oder Anpassung der sportlichen Bewegungsabläufe .. Dabei analysiert der Arzt die Trainingsmethoden und -umstände, beispielsweise Bergläufe, Laufoberflächen aus Sand oder Geröll, plötzliche Trainingssteigerung, und schlägt bei Bedarf eine Änderung vor.. Dehnübungen: Für die Waden- und Fußsohlenmuskulatur sind Dehnungsübungen ein wesentlicher Bestandteil bei der konservativen Behandlung der Plantarfasziitis.. Schuheinlagen: Schuheinlagen, die das zur Körpermitte gerichtete Längsgewölbe abstützen und aufrichten und so die Faszien entlasten, wirken sich positiv aus.. Beides dämpft den Druck auf die Sehne beim Gehen und reduziert damit die Belastung und die Fersenschmerzen.. Dies bleibt in der Regel den Fällen vorbehalten, die auf konservative Behandlungsversuche nicht ansprechen – etwa fünf Prozent aller Erkrankten mit Plantarfasziitis werden operiert.. Die offene Einkerbung ist das Standardverfahren der operativen Therapie der Plantarfasziitis.. Dies passiert, wenn die komplette Plantarfaszie durchtrennt wurde, da sich die Verspannung der Längswölbung verändert hat.. Die Therapie gilt als ganzheitlich und bezieht beispielsweise die Ernährung der betroffenen Person mit ein.

Darum erfährst du in diesem Artikel, was eine der häufigsten Ursachen ist und wie du Plantarfasziitis behandeln kannst.. Das ist die Faszie, die quer über die Fußsohle läuft und das Fußgewölbe bildet.. Diese zieht in die Achillessehne ein, die wiederum in die Plantarfaszie übergeht.. Wird der Stress auf die Faszie zu groß oder wird sie zu häufig gedehnt, können kleine Risse entstehen und die Fußsohle entzündet sich .. Die Frage der Fragen ist: Warum ist die Wade fest?. Und immer wenn ein kleiner Muskel (die Wade) die Arbeit für einen großen Muskel (das Gesäß) übernehmen muss, dann haben wir ein Problem .. Die effizienteste ist die Nutzung des Gesäßes und Rumpfes, um das Gleichgewicht zu stabilisieren.. Geht das nicht und der Körper fällt nach vorn, kann sich der Körper mit den Zehen in den Boden krallen, um die Balance zu halten .. Die Wade und Fußsohle entspannen, das Gesäß und den Core aktivieren.. Und jetzt lernen wir eine Übung kennen, die alles gleichzeitig macht: die Wade und Fußsohle entspannen sowie Core und Gesäß aktivieren.. Schiebe nun das Körpergewicht in Richtung des Fußes, der auf dem Boden steht, sodass dieser in eine Dorsalflexion kommt und die Wade gedehnt wird .. Die Antworten auf diese Fragen und die Prinzipien für langfristigen Erfolg habe ich in das kostenfreie Ebook " Unterkörper testen " gepackt.

Die Faszie hat die Aufgabe, das Längsgewölbe zu spannen, den Rück- und Vorfuß auszurichten, Stöße zu absorbieren und das Fußgewölbe zu heben.. Schmerzen entstehen schleichend und verschlimmern sich mit der Zeit Beschwerden treten nur zu Beginn einer Belastung auf Anlaufschmerzen sind nach dem Aufstehen oder langen Ruhephasen in der Ferse oder in der Fußsohle spürbar Schmerzen in der Ferse können in die gesamte Fußsohle strahlen Extreme Belastungen (z.. Deine schwache Fußmuskulatur ist dann leider nicht mehr in der Lage die hohen Spannungen in den Muskeln, Sehnen und besonders in der Plantarfaszie im Fuß zu kompensieren.. Du kannst die Position in dieser Dehnung etwas variieren, um die Dehnung in der Wade und in der Plantarfaszie zu verstärken.. Damit du deinen Füßen nicht nur eine Wohltat bietest, sondern auch die Spannung der Plantarsehne reduzierst, solltest du deine Fußsohlen regelmäßig ausrollen .. Die Übung ist besonders effizient, wenn du für die Behandlung eine Flasche mit gefrorenem Wasser statt einer Faszienrolle verwendest.

regelmäßige Aktivitäten, die viel Stress auf die Fersen bringen, fehlerhafte Fußmechanik, Fettleibigkeit , Tätigkeiten, die einen lange Zeit auf den Beinen halten und das Tragen von Schuhen mit weichen Sohlen.. Dehnungsübungen, die die Füße und die Unterschenkelmuskulatur betreffen, sind eine der besten Möglichkeiten, die Fersenschmerzen aufgrund einer Plantarfasziitis zu kontrollieren.. Die Massage des Fußes lindert die Schmerzen und Entzündungen, die durch die Plantarfasziitis verursacht werden.. Die Verwendung einer kalten Kompresse kann helfen, Entzündungen zu reduzieren und Schmerzen zu lindern, die durch die Plantarfasziitis verursacht werden.. Bittersalz (Magnesiumsulfat) kann helfen, die Plantarfaszie zu beruhigen und Schmerzen und Entzündungen zu lindern.

Wer das kennt, hat sich vielleicht die Sehnenplatte der Fußsohle entzündet.. Was sich kompliziert anhört, lässt sich aber meist ganz gut therapieren.. Auch Verletzungen an der Fußsohle können eine Plantarfasziitis auslösen.. „In erster Linie kommen konservative Therapien wie Dehnen der Plantarfaszie und der Fußmuskulatur in Betracht“, erklärt Biedermann.. Bei starken Schmerzen schreibt der Arzt auch ein Schmerzmittel auf.. Einfach abzuwarten ist dann keine gute Idee.

Die Plantarfasziitis ist eine der häufigsten Ursachen für Schmerzen unter der Fußsohle und im Fersenbereich.. Das Ausmaß dieser Dehnung ist umso größer, je kraftvoller wir die Ferse anheben.. Aus diesem Grund kann es nach einer starken Druckeinwirkung auf den Vorderfuß zum Riss einiger Fasern kommen, die die Faszie bilden (aufgrund der übermäßigen Dehnung).. Diese Verletzungen sind in der Regel nicht spürbar und überhaupt nicht schwerwiegend, aber es dauert ziemlich lange, bis sie geheilt sind.. Das Hauptsymptom der Plantarfasziitis sind die Schmerzen am Fuß und an der Ferse.. Morgens, sobald man aus dem Bett aufsteht und kleine Bewegungen mit dem Fuß ausführt, verlangt das faserige Gewebe nach einer Dehnung, neigt jedoch dazu, kontrahiert zu bleiben, was wiederum Schmerzen verursacht.. Die gleichen Bewegungen, die im Laufe des Tages wiederholt werden, stimulieren allmählich die Dehnung der Faszien und begünstigen so die Regression des Schmerzes.. Ist der Schmerz in der Ferse heftig und besonders intensiv, kann dies auf einen akuten Riss der Faszie hinweisen.. Die Plantarfasziitis kann am Ende auch zu einer Degeneration der Plantarfaszie an ihrer Ansatzstelle führen, wodurch sich ein knöcherner Vorsprung, ein sogenannter Fersensporn, bilden kann, oder es kommt zu einer akuten oder chronischen Überdehnung.. Die Diagnose ist im Wesentlichen klinisch; bei der Untersuchung löst ein energischer Druck auf die Ferse (mit dem Fuß in Dorsalflexion) den Schmerz aus, und dabei erkennt der Arzt, dass es sich um eine Fasziitis handeln muss.. Nachtschienen halten das faserige Gewebe des Fußgewölbes in der Ruhephase gedehnt.. Werden die notwendigen Maßnahmen hingegen nicht ergriffen, neigt die Plantarfasziitis nicht nur dazu, chronisch zu werden, sondern auch das Auftreten des Fußes des Patienten (Entlastungshinken) zu verändern, was langfristig zu Komplikationen auch auf der Ebene des Knies, des Beckens und des gesamten Rückens führt.

Was es ist eine Plantarfasziitis?. Die Plantarfasziitis ist eine der häufigsten Ursachen für Schmerzen unter der Fußsohle und im Fersenbereich.. Dabei „zerfasert“ die Faszie durch die ständigen Mikrotraumata nach und nach.. Das Ausmaß dieser Dehnung ist umso größer, je kraftvoller wir die Ferse anheben.. Aus diesem Grund kann es nach einer starken Druckeinwirkung auf den Vorderfuß zum Riss einiger Fasern kommen, die die Faszie bilden (aufgrund der übermäßigen Dehnung).. Diese Verletzungen sind in der Regel nicht spürbar und überhaupt nicht schwerwiegend, aber es dauert ziemlich lange, bis sie geheilt sind.. Das Hauptsymptom der Plantarfasziitis sind die Schmerzen am Fuß und an der Ferse.. Morgens, sobald man aus dem Bett aufsteht und kleine Bewegungen mit dem Fuß ausführt, verlangt das faserige Gewebe nach einer Dehnung, neigt jedoch dazu, kontrahiert zu bleiben, was wiederum Schmerzen verursacht.. Die gleichen Bewegungen, die im Laufe des Tages wiederholt werden, stimulieren allmählich die Dehnung der Faszien und begünstigen so die Regression des Schmerzes.. Ist der Schmerz in der Ferse heftig und besonders intensiv, kann dies auf einen akuten Riss der Faszie hinweisen.. Die Plantarfasziitis kann am Ende auch zu einer Degeneration der Plantarfaszie an ihrer Ansatzstelle führen, wodurch sich ein knöcherner Vorsprung, ein sogenannter Fersensporn, bilden kann, oder es kommt zu einer akuten oder chronischen Überdehnung.. Die Diagnose ist im Wesentlichen klinisch; bei der Untersuchung löst ein energischer Druck auf die Ferse (mit dem Fuß in Dorsalflexion) den Schmerz aus, und dabei erkennt der Arzt, dass es sich um eine Fasziitis handeln muss.. Nachtschienen halten das faserige Gewebe des Fußgewölbes in der Ruhephase gedehnt.. Auf diese Weise beseitigen sie eines der lästigsten Symptome der Plantarfasziitis, den verhassten Schmerz nach dem Aufwachen, der durch die nächtliche Kontraktion verursacht wird.. Werden die notwendigen Maßnahmen hingegen nicht ergriffen, neigt die Plantarfasziitis nicht nur dazu, chronisch zu werden, sondern auch das Auftreten des Fußes des Patienten (Entlastungshinken) zu verändern, was langfristig zu Komplikationen auch auf der Ebene des Knies, des Beckens und des gesamten Rückens führt.

Bei der Plantarfasziitis handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung der Plantaraponeurose der Fußsohle .. Die Aufgabe der Plantarfaszie ist es, das Fußlängsgewölbe zusammenzuhalten, Stöße zu absorbieren und den Rück- und Vorfuß auszurichten.. Der Ort, die Intensität und die Situation, in denen die Fußsohlenschmerzen auftreten, lassen bereits Rückschlüsse auf die Ursache der Beschwerden ziehen.. Diese kann zum einen durch falsche Schuhe oder durch eine starke und lang andauernde Belastung der Füße, wie zum Beispiel ein zu intensives Training oder langes Herumstehen, hervorgerufen werden.. Durch Fehlstellungen der Füße und eine entsprechend ungünstigere Verteilung des Körpergewichts auf die einzelnen Bereiche der Fußsohle wird das Auftreten einer Plantarfasziitis begünstigt.. Wenn bei Fußfehlstellungen nicht therapeutisch eingegriffen und die Ursache behandelt wird, kommt es meistens zu Schmerzen und Abnutzung in den Füssen und später in anderen Gelenken.. Diese Reizung wird durch eine Beschädigung des zähen Bändergewebes, welches an der Fußsohle die Zehen mit der Ferse verbindet, verursacht.. Besonders dann, wenn die Beschwerden nur an bestimmten Stellen des Fußballens und gegebenenfalls sogar an beiden Füßen auftreten, spricht dies für ein auffälliges Abrollverhalten beim Gehen und Laufen .. Schmerzen an der hinteren Ferse, die meist auch in Richtung der Wade ausstrahlen, können ein Hinweis auf eine Schleimbeutelentzündung an der Achillessehne sein.. Symptome, die durch Überlastung der Füße auftreten können, sind Rötungen , Schwellungen und Schmerzen zwischen dem Fußwurzel- und Mittelfußbereich.. Auch eine Wechseldusche kann zu einer verbesserten Durchblutung und einer Entspannung der Fußmuskulatur und der Gelenke führen.. Generell gilt: Bei Druckstellen und akuten Schmerzen aufgrund von Belastungen kann eine Entlastung und Entspannung der Füße in den meisten Fällen sehr wirksam sein.. Auch eine Fehlbelastung der Füße lässt sich durch ein gutes und vor allem passendes Schuhwerk oder – wenn notwendig – orthopädische Einlagen vermeiden.. Rollen Sie anschließend den Ball unter Druck mit der Fußsohle in der Längsrichtung auf und ab.

Die Hauptursache für die Plantarfasziitis ist eine Folge von Entzündungen oder Schäden an der Plantarfaszie, die effektiv als Stoßdämpfer für den Körper wirkt und nach wiederholtem Gebrauch starken Torsionsbelastungen ausgesetzt ist (denken Sie an Springen oder Laufen).. Personen, die Arbeitsplätze haben, die sie mehrere Stunden am Tag auf den Beinen halten, an Bauarbeiter, Verarbeiter und sogar Lehrer denken – diese Berufe erhöhen den Druck auf die Plantarblende und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Schäden entstehen.. Ihr Arzt kann Sie bitten, Ihren Fuß zu beugen, während sie auf die Plantarfassade drücken, um zu sehen, ob der Schmerz schlimmer wird, wenn Sie sich beugen und besser werden, wenn Sie Ihren Zeh zeigen.. Orthopädie ist ein Zweig der Medizinprodukteforschung, der sich mit Einlagen beschäftigt, die speziell auf die Fußgewölbe zugeschnitten sind, die den Druck auf die Druckpunkte verringern und die Wahrscheinlichkeit verringern, dass Sie dadurch eine Plantarfasziitis entwickeln.. Häufig Personen mit starken Schmerzen oder bei denen andere Therapien fehlgeschlagen sind, kann es sich um eine vollständige, dauerhafte oder vorübergehende Trennung der Faszien von den Fersenknochen oder um die Entfernung von Narbengewebe plantare Fasziitis handeln, die als Folge einer chronischen Entzündung entstanden ist, die zu einer Mobilitätseinschränkung führen kann.. Achten Sie darauf, dass Sie lange Zeit im Stehen oder Sitzen mit dem Gegenteil abwechseln, versuchen Sie, ein gesundes Gewicht für die Körpergröße zu erreichen, wählen Sie gut passende Schuhe, und wenn Sie laufen, achten Sie darauf, dass Sie sich durch die Anwendung von Eis und regelmäßig geplanten Massagen erholen können.

Dies bedeutet du benötigst eine Kombination von Stärkung der Fußmuskeln und Wadenmuskulatur und mehr Mobilität in deinem oberen Sprunggelenk .. Bei den meisten Behandlungen ist es nicht die eine Sache, die zum Erfolg führt, sondern eine gute Abstimmung von verschiedenen Ansätzen.. ​2​ Dies bietet einen wesentlichen Baustein, um die Zugverhältnisse der einzelnen Muskeln zu regulieren und Entspannung zu fördern.. Vielleicht kennst du ja bereits das exzentrische Dehnen der Achillessehne, dies kann durch die Position des Fußes und das Absinken der Ferse sich wohltuend auf deine Plantarfaszie auswirken.. Wenn du die Übung nur einmal in der Woche machst, ist das eindeutig zu wenig.. Die Meinungen gehen etwas auseinander aber zusammengefasst solltest du an 6 von 7 Tagen der Woche die Übung für 3 Serien machen.. Falls möglich solltest du die Möglichkeit haben, dich festzuhalten, damit du den Fokus auf die Übung lenken kannst.. Sollte es zu intensiv sein kannst du die Übung auch mit beiden Füßen auf der Treppe machen.. Am tiefsten Punkt angelangt stellst du den gesunden Fuß ebenfalls auf die Treppe, übernimmst das Körpergewicht auf das gesunde Bein und drückst dich zurück in die Ausgangsposition.. Die Durchblutung der Plantarfaszie bietet deinem Körper die aktive Möglichkeit auf die Entzündung zu reagieren.. Die Anwendung von Wechselbädern bei denen du zwischen warmen und kalten Wasser wechselst kann den Prozess der Durchblutung unterstützen.. Ebenfalls kann die Verwendung eines Faszienballes oder unseres Full Balance Korkballes zum einen äußerst entlastend wirken und nebenbei wird die Durchblutung im betroffenen Areal gesteigert.. der Gegenspieler zu deiner Wadenmuskulatur ist die Schienbeinmuskulatur und dafür haben wir eine gute Übung für dich.. Es gibt Übungen, bei denen du dich im Langsitz am Boden hinsetzen kannst und mit einem Widerstandsband die Zehen zu dir ziehst.. Durch die Halbkugeln aus Holz hast du ein reines Naturprodukt unter deinen Füßen und durch die unterschiedlichen Kippfunktionen wird deine Koordination gefördert.

Ziel der Übung ist es, das Gewebe der Wade so weit zu lockern, dass die natürliche Bewegung der Ferse, wie wir sie oben beschrieben haben, wieder von allein abläuft.. Die Ferse des zu stark entspannten Fußes ist nicht in der richtigen Position um den Schritt sauber durchführen zu können - der Fuß kippt zu weit nach innen und die Faszie muss diese Überbelastung ausgleichen.. Schritt zwei ist es nun, dich leicht an der Wand abzustützen, das dichter an der Wand liegende Bein anzuheben und dieses nun abwechselnd zu heben und wieder locker zu lassen.. Um eine gute Beweglichkeit des unteren Rückens zu erreichen ist es wichtig, nicht nur direkt Verspannungen am unteren Rücken zu reduzieren, sondern auch deine Haltung zu verbessern, indem du Spannungen zwischen den Schulterblättern und im Nacken löst.. Der erste Punkt befindet sich in der Mitte der Wade und der zweite inmitten der Plantarfaszie selbst, kurz hinter dem Ende der Ferse, unter der Fußsohle.. Sollte ein gleichzeitiger Druck für dich zu anstrengend sein, ist es eine gute Lösung zuerst für etwa eine Minute die Wade zu drücken, kurz auszuruhen und danach den Punkt unter dem Fuß in Angriff zu nehmen.. Sobald die Hausmittel dir ein wenig Linderung verschafft haben, kannst du zu den oben genannten Übungen greifen um der Plantarfasziitis mit Akupressur, Dehnungsübungen und Co. zu zeigen, dass du endlich wieder schmerzfrei laufen möchtest.. Wenn du also gern und viel läufst, geben wir dir den Tipp, mit den Übungen, die wir oben zusammengestellt haben der Plantarfasziitis vorzusorgen und von vornherein den Körper auf eine gesunde Art und Weise beim Sport zu belasten.

Videos

1. Plantarfasziitis 3 hilfreiche Übungen gegen Schmerzen unterm Fuß
(Faszien-Channel)
2. TRUETAPE: Plantarfasziitis tapen Anleitung
(TRUETAPE®)
3. Sehnenentzündung in der Fußsohle: Fersensporn - So wird man den Schmerz los | Gesundheit | BR
(Bayerischer Rundfunk)
4. Wie behandele ich einen Fersensporn und eine Plantarfasziitis?
(Dr. Markus Klingenberg)
5. Übung bei Fersensporn & Plantarfasziitis - "Dehnung der vorderen Unterschenkelmuskulatur"
(Volgger OrthoPes KG)
6. Fersensporn, Plantarfasziitis Ursache (Teil 1) - Warum schmerzt meine Ferse?
(Gesundheitsheldin)

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Author: Greg Kuvalis

Last Updated: 07/23/2022

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